SEAT bringt sechs elektrische und Plug-in-Hybridmodelle auf den Markt und entwickelt neue Plattform für Elektrofahrzeuge in Spanien

SEAT wird, erstmalig in der Geschichte des Unternehmens, in Zusammenarbeit mit der Marke Volkswagen eine neue Fahrzeugplattform entwickeln, die eine kleinere Version des Modular Electric Drive Toolkit (MEB) darstellt und auf der mehrere Fahrzeuge verschiedener Marken, darunter SEAT, mit ca. 4 Metern Länge gebaut werden. Auf dieser neuen Plattform sollen erschwingliche Elektrofahrzeuge mit einem Einstiegspreis unter 20.000 Euro entwickelt werden. Mehr als 300 hochqualifizierte Ingenieure werden in Spanien an diesem Projekt teilnehmen.

Während der Präsentation der Ergebnisse in der SEAT-Firmenzentrale in Martorell erklärte Firmenchef Luca de Meo: „SEAT nimmt jetzt eine klarere Rolle im Volkswagen-Konzern ein und aufgrund der erzielten Ergebnisse konnten wir uns diese neue Plattform für Elektrofahrzeuge leisten.‘ „Das SEAT Technical Centre wird zum ersten Mal eine Plattform entwickeln, die von mehreren Marken weltweit genutzt werden kann‘,  fügte Herr Meo hinzu.

Dr. Herbert Diess, Firmenchef der Volkswagen AG, nahm an der Präsentation teil und betonte die Rolle von SEAT im Volkswagen-Konzern:„SEAT spielt eine neue Rolle im Volkswagen-Konzern und übernimmt jetzt noch mehr Verantwortung. Die diesjährigen Erfolge unterstreichen das Potenzial von SEAT, Wachstumschancen zu nutzen und neue Märkte zu erschließen.‘ Dr. Diess fügte hinzu: „Diese kleine elektrische Plattform ist ein großer Schritt in Richtung auf eine noch erschwinglichere Elektromobilität. SEAT wird das erste Elektrofahrzeug realisieren, das speziell für den urbanen Gebrauch entwickelt wurde.‘ 

Die Elektrooffensive reicht über neue Modelle hinaus und umfasst zudem eine Mikromobilitätsstrategie, die das Unternehmen für den Volkswagen-Konzern führen wird, wie dies vom SEAT-Firmenchef auf dem Mobile World Congress angekündigt wurde. Das kürzlich vorgestellte Minimó-Konzeptfahrzeug, das bei dieser Strategie eine Rolle spielen wird, und der elektrische SEAT eXS-Kickscooter sind zwei Beispiele für urbane Mikromobilitätslösungen des Unternehmens.

2018 war das beste Jahr in der Geschichte von SEAT

2018 erzielte SEAT die besten Ergebnisse in seiner Geschichte. Der Gewinn nach Steuern stieg auf 294 Millionen Euro an, das sind 4,6% mehr als im Vorjahr (281). Darüber hinaus konnte der Betriebsgewinn eine Steigerung um 93,2% auf 223 Millionen Euro (2017: 116) verzeichnen. Der Umsatz betrug 9,991 Milliarden Euro und lag damit 4,6% über dem Ergebnis von 2017 (9,552). Alle Beträge stellen neue historische Rekorde dar. In den vergangenen fünf Jahren ist der Umsatz von SEAT um 33% gewachsen.

Darüber hinaus erreichten die Lieferungen das höchste Niveau in der fast sieben Jahrzehnte langen Existenz von SEAT. 517.600 verkaufte Fahrzeuge (10,5% mehr als 2017) machten SEAT im letzten Jahr zur Marke mit dem schnellsten Wachstum. Der Verkauf der Modelle Ateca und Arona mit höherem Deckungsbeitrag trug wesentlich zur Ertragsverbesserung bei SEAT bei. In seinem ersten Jahr als unabhängige Marke war der CUPRA maßgeblich an der Steigerung des Unternehmensgewinns beteiligt, nachdem der Verkauf um 40% auf 14.400 Fahrzeuge angestiegen war. 

Laut Luca de Meo „war 2018 das beste Jahr in der Geschichte von SEAT. Zum ersten Mal haben wir gute Produkt in den relevanten und profitabelsten Segmenten, was uns in den letzten drei Jahren zu einer der am schnellsten wachsenden Marke in Europa gemacht. hat. Die SUV-Offensive, die wir 2016 starteten, hat selbst unsere optimistischsten Erwartungen übertroffen, und jeder dritte Wagen, der letztes Jahr verkauft wurde, kam aus diesem Segment. SEAT kann der Zukunft jetzt direkt ins Auge sehen.‘

Dank des soliden Fortschritts konnte SEAT sein Investitionsprogramm beschleunigen. Allein 2018 stellte das Unternehmen 1.223 Millionen Euro (27,1% mehr als 2017: 962) für Investitionen und F&E-Aufwendungen bereit, der größte Betrag in seiner Geschichte. Davon entfielen 656 Millionen Euro ausschließlich auf F&E, das sind 41,4% mehr als im Vorjahr (2017: 464).

Holger Kintscher, Vice-President for Finance, IT and Organisation, betonte: „SEAT ist heute ein finanziell solides und nachhaltiges Unternehmen. Wir verfügen über ein umfassendes Kostensparprogramm und die notwendigen Ressourcen, um den technologischen Wandel in der Automobilindustrie zu meistern. Wir brauchen das, um auch in der Zukunft profitabel zu bleiben.‘

2018 exportierte SEAT 80% seiner Produktionsleistung und konsolidierte sich damit als größter Industrieexporteur Spaniens, der fast 3% der gesamte Exportquote des Landes ausmacht. Für die kommenden Jahre besteht das Ziel darin, die Globalisierung des Unternehmens voranzutreiben. In diesem Sinne implementiert das Unternehmen eine ehrgeizige Wachstumsstrategie in Nordafrika. Dort wird es das Fahrzeugmontageprojekt des Volkswagen-Konzerns in Algerien leiten und mittelfristig seine Präsenz in dieser Region weiter ausdehnen. Lateinamerika ist ein weiterer potenzieller Markt für die Expansion der Marke. Für Chile ist für das zweite Halbjahr 2019 die Aufnahme des Geschäftsbetriebs und für Kolumbien eine Stärkung der Präsenz vorgesehen. In China ist SEAT Teil des Joint Venture JAC Volkswagen. Der Einstieg in den weltweiten größten Automarkt ist bereits in Vorbereitung.

Twitter
LinkedIn
SEAT Media Center

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/797359/SEAT_Logo.jpg
Foto: https://mma.prnewswire.com/media/842047/SEAT_Executives.jpg
Foto: https://mma.prnewswire.com/media/842048/Diess_and_de_Meo.jpg

 

MARTORELL, Spanien, 27. März 2019 /PRNewswire/ — SEAT stellte heute seine elektrische Strategie vor, die bis Anfang 2021 sechs elektrische und Plug-in-Hybridmodelle umfassen wird. Die elektrischen Versionen der Modelle Mii und el-Born werden die ersten beiden vollständig elektrischen Modelle der Marke sein, wobei die neue Leon- und Tarraco-Generation als Plug-in-Hybridversion angeboten wird. Darüber hinaus verfügen der CUPRA Leon und der CUPRA Formentor ebenfalls über eine Plug-in-Hybridvariante. SEAT-Firmenchef Luca de Meo gab heute auf der jährlichen Medienkonferenz des Unternehmens bekannt, dass der CUPRA Formentor, der neue CUV, der auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, im Martorell-Werk gebaut wird.

Utilizzando il sito, accetti l'utilizzo dei cookie da parte nostra. maggiori informazioni

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close